Operative Behandlung von Weichteilen und inneren Organen
Die Weichteilchirurgie umfasst Eingriffe an Haut und Unterhaut, an inneren Organen sowie an Strukturen von Kopf, Brust- und Bauchraum. Bei uns im TGZ führen wir unter anderem chirurgische Wundversorgungen, die Behandlung von Abszessen, Eingriffe am Verdauungstrakt sowie die Entfernung von Gewebeveränderungen und Tumoren durch.
Welche Behandlung erforderlich ist, richtet sich nach Art, Lage und Ausmaß der Erkrankung. Vor einem operativen Eingriff untersuchen wir das Tier deshalb gezielt. Je nach Befund können zusätzlich Laboruntersuchungen oder bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall oder Computertomographie notwendig sein.
Je nach Eingriff kommt neben dem Skalpell auch ein Elektrokauter zum Einsatz. Er ermöglicht eine präzise Gewebetrennung und unterstützt gleichzeitig die Blutstillung.


Tumoroperationen und plastisch-rekonstruktive Chirurgie
Auch die operative Entfernung von Tumoren gehört zur Weichteilchirurgie. Vor einem Eingriff beurteilen wir Lage, Größe und Ausdehnung der Veränderung. Je nach Befund können weitere Untersuchungen notwendig sein, beispielsweise Laboruntersuchungen, bildgebende Verfahren oder die Entnahme einer Zell- beziehungsweise Gewebeprobe.
Entstehen durch die Entfernung größere Gewebedefekte, können wir Verfahren der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie einsetzen. Sie dienen dazu, die entstandene Wunde zu verschließen und die Funktion des betroffenen Körperbereichs möglichst weitgehend zu erhalten.
Entferntes Gewebe kann anschließend histopathologisch untersucht werden. Die Ergebnisse liefern wichtige Informationen über die Art der Veränderung und können für die weitere Behandlung und Nachsorge relevant sein.