Detaillierte Schnittbilder ohne Überlagerungen

Die Computertomographie, kurz CT, ergänzt bei uns im TGZ die klinische Diagnostik. Während der Untersuchung fertigen wir Röntgenaufnahmen aus unterschiedlichen Richtungen an, die anschließend rechnergestützt zu einzelnen Querschnittsbildern des Körpers zusammengesetzt werden.
Anders als bei einer herkömmlichen Röntgenaufnahme werden die untersuchten Strukturen dabei nicht übereinander dargestellt. So können wir Knochen, Organe und weitere Gewebestrukturen Schicht für Schicht betrachten und Veränderungen genauer lokalisieren.
Aus den aufgenommenen Bilddaten können wir zusätzlich dreidimensionale Darstellungen erstellen. Dadurch lässt sich die untersuchte Körperregion aus verschiedenen Blickwinkeln beurteilen und räumliche Zusammenhänge werden besser sichtbar.

CT-Untersuchung im TGZ anfragen
Ein Hund unter Narkose, der auf dem Rücken auf einem CT-Tisch im Tierärztlichen Gesundheitszentrum Töging liegt.
Ein Computermonitor in unserer Tierklinik für Kleintiere, auf dem eine 3D-CT-Aufnahme des Skeletts eines Tieres zu sehen ist.

Einsatzgebiete und weitere Behandlungsplanung

Bei uns im TGZ setzen wir die Computertomographie unter anderem zur Beurteilung von Tumoren und tumorverdächtigen Veränderungen ein. Mit den CT-Aufnahmen können wir Lage, Größe und Ausdehnung einer Veränderung sowie ihre Beziehung zu angrenzenden Strukturen beurteilen.

Weitere Einsatzbereiche sind die Abklärung von Gefäßveränderungen sowie die genaue Darstellung von Knochenbrüchen, Gelenkerkrankungen und Verletzungen. Welche Körperregion wir untersuchen und welche Aufnahmen erforderlich sind, richtet sich nach der jeweiligen diagnostischen Fragestellung.

Die CT-Bilder liefern uns wichtige Informationen für die weitere Behandlung. Wir können sie beispielsweise zur Vorbereitung eines operativen Eingriffs, zur Beurteilung betroffener Strukturen oder zur Planung weiterer diagnostischer Schritte nutzen.

Die Computertomographie ersetzt dabei nicht grundsätzlich andere Untersuchungsverfahren. Ob digitales Röntgen, Ultraschall, CT oder eine andere Form der Diagnostik für Ihr Tier geeignet ist, entscheiden wir anhand des klinischen Befundes.

Für die CT-Untersuchung wird das Tier bei uns in der Regel sediert. Bei Bedarf kann eine leichte Narkose notwendig sein. Bitte bringen Sie Ihr Tier nüchtern zum vereinbarten CT-Termin.

Termin zur CT-Untersuchung vereinbaren

Was unterscheidet eine CT vom klassischen Röntgen?

Bei einer herkömmlichen Röntgenaufnahme wird eine Körperregion in einem zweidimensionalen Bild dargestellt. Dabei können sich hintereinanderliegende Strukturen überlagern.

Die Computertomographie erstellt dagegen zahlreiche einzelne Schnittbilder. Dadurch können wir Körperstrukturen schichtweise betrachten und Veränderungen räumlich genauer zuordnen. Aus den Bilddaten lassen sich zusätzlich dreidimensionale Ansichten rekonstruieren.

Welches Verfahren im jeweiligen Fall sinnvoll ist, hängt von der medizinischen Fragestellung ab. Eine CT ist daher nicht grundsätzlich besser als eine Röntgenaufnahme, sondern liefert bei bestimmten Erkrankungen und Verletzungen zusätzliche diagnostische Informationen.

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