Von unspezifischen Beschwerden zur Diagnose
Erkrankungen der inneren Organe zeigen sich nicht immer durch eindeutige Beschwerden. Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit, Durchfall oder Veränderungen des Fells können auf unterschiedliche Erkrankungen hinweisen.
Bei uns im TGZ untersuchen wir unter anderem Erkrankungen des Verdauungssystems, der Nieren, der Leber, des Herzens und der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Auch die Diagnostik hormoneller Erkrankungen wie Cushing-Syndrom und Morbus Addison gehört zu diesem Bereich.
Am Anfang steht eine gründliche klinische Untersuchung. Abhängig von den Beschwerden und den ersten Befunden können wir anschließend Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren einsetzen. So grenzen wir die mögliche Ursache weiter ein und beurteilen, welche Organe oder Organsysteme betroffen sind.
Welche Untersuchungen notwendig sind, richtet sich nach dem individuellen Krankheitsbild. Auf Grundlage der Ergebnisse besprechen wir mit Ihnen die weiteren Behandlungsmöglichkeiten und stimmen die Therapie auf den Gesundheitszustand Ihres Tieres ab.


Stationäre Behandlung bei schweren Erkrankungen
Bei schwerwiegenden internistischen Erkrankungen reicht eine ambulante Behandlung nicht immer aus. In diesen Fällen können wir Patienten bei uns stationär aufnehmen, engmaschig überwachen und über einen längeren Zeitraum behandeln.
Während des Aufenthalts kontrollieren wir den Zustand des Tieres regelmäßig und passen die Therapie bei Bedarf an. Welche Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen notwendig sind, richtet sich nach dem jeweiligen Befund und dem Verlauf der Erkrankung.
Bei einer Niereninsuffizienz kann beispielsweise eine kontinuierliche Infusionstherapie notwendig sein. Diese Behandlung wird umgangssprachlich häufig als „Nierenspülung“ bezeichnet. In akuten Fällen kann sie einen wichtigen Bestandteil der Stabilisierung und weiteren Behandlung darstellen.